Wir haben nun also unsere Wordpress-Seite soweit es geht optimiert, aber die Ladezeiten sind noch immer zu hoch. Was nun? Nunja, die Suche nach dem heiligen Gral geht weiter und wir widmen uns dem zweiten Faktor (wir erinnern uns an „Gefangen im Speed-Rausch Teil 1“).

Faktor 2: der Webspace

Neben den Optimierungen mit WPRocket und seinesgleichen, steht die Geschwindigkeit des Webspaces (bzw. Servers) an vorderster Front, wenn es darum geht, die Ladezeiten nach unten zu drücken.

Wie beeinflusst der Webspace die Ladezeiten?

Wordpress stellt durchaus hohe Anforderungen an den Host der Seite. So braucht es zum Beispiel hohe Werte beim PHP Memory Limit oder ähnliche technische Details. Wichtig dabei ist nur zu verstehen, dass je komplexer Wordpress wird (zum Beispiel durch den Einsatz eines WooCommerce Shops), die Anforderungen an den Server steigen.

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Weiters muss man durchschauen, wie Webspace-Provider ihr Geld verdienen und die Preise für ihr Hosting dabei möglichst niedrig halten können:

Mietet man sich zum Beispiel bei einem X-beliebigen Hoster um 9,99 € pro Monat einen Webspace, dann bekommt man eine gewisse Menge Speicherplatz auf einem Server, der beim Anbieter steht. Soweit so gut. Das Problem entsteht aber dadurch, dass man nicht alleine auf diesem Server ist. Die Maschinen werden unterteilt und teilweise bis zu 1.000 Kunden benutzen einen Server und somit seine Ressourcen. So kann der Preis für den Kunden niedrig gehalten werden, der Hoster bleibt dennoch rentabel.

Was nun allerdings passiert ist, dass man als Kunde nie weiß, welche anderen Webseiten auf dem Server mit gehostet werden. Sind da etwa ebenfalls große Seiten, die viel performance abverlangen, gehostet und haben diese vielleicht auch noch in der gleichen Zeit wie die eigene Seite viele Zugriffe, dann geht die einem selbst zugeteilte Performance natürlich den Bach hinunter. Und das führt dann dazu, das man schnell mal teilweise bis zu 20 Sekunden wartet, bis der Browser des Nutzers zum ersten Mal ein Bild der Seite darstellen kann. Äußerst frustrierend und die Bounce Rate freut sich über regen Zuwachs.

Die Lösung

Seit Monaten hat uns dieses Problem beschäftigt. Es war einfach kein passender europäischer Hoster zu finden.
Mittlerweile wurde die Frage „Und, wo hostest du so?“ zum fixen Bestandteil jeder Konversation und eines Tages kam die rettende Antwort:

Raidboxes

Raidboxes ist ein deutscher Host, der sich ausschließlich auf Wordpress spezialisiert hat. Zugegeben, mit 15€/Monat nicht ganz günstig, aber jeden Cent wert. Zum Vergleich: einen eigenen Server, mit dem man das Shared-Problem auch beheben könnte, findet man (sofern man nicht alles selbst machen möchte) nicht unter 100€/Monat.

Wie der Name schon verrät, kauft man sich bei Raidboxes kein gesamtes Hosting mit Mailserver und allem Bi-Pa-Bo, sondern einzelne Boxen.
Diese Boxen stehen für eine Wordpress-Installation. Ein hübsches Backend (auch nicht oft zu finden) bietet zahlreiche Optionen und Features, um die Seite zu verwalten.

Aber zu allererst zum Wichtigsten: der Ladezeit.
Wir konnten durch den Wechsel zu Raidboxes unsere TTFB von teilweise bis zu 19 Sekunden auf gerade mal 600ms senken.
Das alleine reicht uns schon für ein „Danke, wo müssen wir unterschreiben?“.

Möglich machen das die high-performance Server, die auf Wordpress und Woocommerce spezialisiert sind, sowie das eigene serverseitige Caching.

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Weitere Features machen einem die Arbeit mit Wordpress zusätzlich leichter.

SSL-Zertifikat
So ist zum Beispiel ein gratis SSL-Zertifikat zwar generell schon Standard, hier aber auch ganz einfach im Backend zuzuschalten.

Gratis Umzug
Der Umzug der bestehenden Seite zu Raidboxes kann ganz einfach über das Raidboxes-Plugin erledigt werden.
Sollte das mal nicht klappen oder schlichtweg die Zeit für den Umzug nicht vorhanden sein, dann übernimmt Raidboxes das Kistenschleppen und siedelt die Wordpress-Seite innerhalb von 2 Tagen kostenlos um.

Automatische Backups
Endlich werden keine extra Backup-Plugins benötigt, die dann, wenn es hart auf hart kommt, sowieso nur Kopfzerbrechen bereiten.
Hier wird täglich automatisch gebackupt. Ein Klick und die alte Version ist wieder hergestellt.

Staging
Zwar noch in Beta, aber ein unglaublich wichtiges Feature. Kein Herumdoktern an der Live-Seite und die Angst irgendetwas zu zerschießen.
Gemütlich kann auf einer zweiten Instanz gearbeitet werden und wenn man fertig ist, wird auf das Live-System deployed.

Automatische Updates
Einer der größten Painpoints im Umgang mit Wordpress: laufende Updates um die Seite sicher und aktuell zu halten.
Die sind zwar nicht im Standard-Paket enthalten, aber können für einen Aufpreis erworben werden.

Green Hosting
Das finden wir selbstredend besonders „good“: 100% der Raidboxes-Energie wird aus Wasserkraft gewonnen.

Natürlich gibt es noch jede Menge weiterer Features – diese würden aber den Rahmen sprengen.
Wir für unseren Teil sind restlos begeistert und empfehlen auch unseren Kunden ihr Hosting zu Raidboxes zu verschieben.

Weitere Details sowie das Pricing findet ihr direkt auf www.raidboxes.de


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